Eine IKEA-Küche wie METOD oder ENHET besteht oft aus 15 bis 30 Einzelmodulen, dazu Arbeitsplatte, Fronten, Griffe, Sockelleisten und mehrere Elektrogeräte. Die Frage „selbst machen oder Profi beauftragen" stellt sich fast jeder, der eine solche Küche bestellt. Beide Wege haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, wie realistisch Sie Ihren eigenen Zeitaufwand und Ihr handwerkliches Geschick einschätzen.

Was zur Küchenmontage gehört – und was nicht

Zur eigentlichen Möbelmontage einer Küche gehören: der Aufbau und die exakte Ausrichtung der Unter- und Oberschränke, die Befestigung an der Wand, der Zuschnitt und die Montage der Arbeitsplatte, das Anbringen von Fronten, Griffen und Sockelleisten sowie der Einbau von Elektrogeräten wie Backofen, Kochfeld oder Geschirrspüler in die dafür vorgesehenen Nischen.

Nicht dazu gehört – und das ist ein wichtiger Punkt: der eigentliche Anschluss von Wasser und Strom. Der Wasseranschluss für Spüle und Geschirrspüler sowie der Anschluss von Herd und Kochfeld an die Stromleitung sind konzessionierte Installateur- bzw. Elektrotechniker-Arbeiten. HSG Montage & Hausbetreuung führt diese Anschlussarbeiten nicht selbst durch, da sie ein eigenes, konzessioniertes Gewerbe erfordern. Für diesen Teil braucht es einen Installateur- bzw. Elektrobetrieb – gut zu wissen, damit Sie diesen Termin separat einplanen.

Selbstmontage: Vor- und Nachteile

Wer handwerklich erfahren ist, ausreichend Zeit hat und sich mit dem METOD- oder ENHET-System schon einmal beschäftigt hat, kann durchaus selbst zur Bohrmaschine greifen. Die Kostenersparnis ist der offensichtlichste Vorteil. Der Zeitaufwand wird jedoch regelmäßig unterschätzt: Für eine mittelgroße Küche mit 15–20 Elementen sind realistisch zwei volle Tage einzuplanen, bei L-Form oder größeren Küchen entsprechend mehr.

  • Vorteil: Kosten sparen, Zeitpunkt selbst bestimmen
  • Vorteil: Volle Kontrolle über Tempo und Details
  • Nachteil: Zeitaufwand wird häufig unterschätzt (oft 2+ Tage)
  • Nachteil: Arbeitsplattenzuschnitt (Ausschnitte für Spüle/Kochfeld) erfordert Präzision
  • Nachteil: Fehler bei der Wandbefestigung sind später schwer zu korrigieren
  • Nachteil: Unebene Wände (typisch in Altbauwohnungen) erschweren die exakte Ausrichtung der Schrankreihe

Profi beauftragen: Vor- und Nachteile

Eine professionelle Montage kostet zwar mehr als Eigenleistung, spart aber Zeit und reduziert das Risiko von Beschädigungen an Möbel, Arbeitsplatte oder Wand. Erfahrene Monteure erkennen zudem schnell, wenn Wände nicht exakt eben sind, und gleichen das mit den passenden Mitteln aus, statt dass die Front am Ende sichtbar schief hängt.

  • Vorteil: Zeitersparnis – meist an einem bis zwei Tagen fertig montiert
  • Vorteil: Erfahrung im Umgang mit unebenen Wänden und Maßabweichungen
  • Vorteil: Geringeres Risiko für Beschädigungen an Möbel und Arbeitsplatte
  • Zu beachten: Wasser- und Stromanschluss sind separat mit Installateur bzw. Elektriker zu koordinieren
  • Zu beachten: Kosten variieren je nach Küchengröße und Aufwand – ein Fixpreis lässt sich erst nach Ansicht der Bestellung seriös nennen

Praktischer Ablauf, wenn Sie einen Profi beauftragen

Sinnvoll ist es, die Montage und die Installationsarbeiten zeitlich zu koordinieren: Zuerst werden Korpusse, Arbeitsplatte und Fronten montiert, danach schließt der Installateur Spüle und Geschirrspüler an, der Elektriker Herd und Kochfeld. So vermeiden Sie Leerlaufzeiten und doppelte Anfahrten. HSG Montage & Hausbetreuung übernimmt dabei den kompletten Möbelmontage-Teil und stimmt sich bei Bedarf zeitlich mit Ihrem Installateur bzw. Elektriker ab. Details dazu finden Sie auf den Seiten Küchenmontage Wien und IKEA Montage Wien.

Hinweis: HSG Montage & Hausbetreuung ist ein unabhängiger Montageservice ohne Partnerschaft mit IKEA.

Zuletzt aktualisiert: 4. August 2026